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Die NRW-Ministerin Barbara Steffens hat gestern am 26. August 2015 gemeinsam mit Frau Zimmermann-Schwartz ein Pressegespräch durchgeführt. Anlass war das geplante Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG). In dem Papier

Sexarbeit besser schützen - Geplantes Prostituiertenschutzgesetz muss Erkenntnisse aus NRW berücksichtigen

kritisiert die Ministerin vor allem die in dem Referentenentwurf vorgesehene Anmelde- und Beratungspflicht für Sexarbeiterinnen als "lebensfremd" und bezweifelt darüber hinaus deren Umsetzbarkeit. Daneben bestünden erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken.

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Seit dem 16. März ist die neue Lola-App online.

Lola ist eine App für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter mit Videosclips zu Themen wie Krankenversicherung in Deutschland und gesundes und sicheres Arbeiten in der Sexarbeit, mit einem GPS-gestützten Navigationssystem zu wichtigen Adressen in Bochum und Duisburg und mit Informationen zu Beratungsstellen und Gesundheitsämtern für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in NRW.

Die Informationen bei Lola sind in den Sprachen bulgarisch, rumänisch, türkisch, englisch und deutsch abrufbar. In Kürze wird ein Beratungschat aktiviert, in dem sich Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in den oben genannten Sprachen online beraten lassen können.

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www.lola-nrw.de

 

 

 

In einem offenen Brief kritisieren Frauenverbände und Beratungsstellen die Pläne der Bundesregierung zum sogenannten Prostitutionsschutzgesetz.

Am 08. Oktober wurde nach vierjähriger Arbeit und der Abschlussbericht des Runden Tisches Prostitution des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

Der Runde Tisch wurde auf Beschluss der Landesregierung vom 14. Dezember 2010 eingerichtet. In 14 Sitzungen wurden über 70 Sachverständige gehört.

Mechthild Eickel von der Beratungsstelle Madonna e.V. gehörte als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Recht Prostitution ebenso dem Gremium an wie die Beratungsstellen Dortmunder Mitternachtsmission, Kober in Dortmund und die AIDS-Hilfe Essen e.V./LAG männliche Prostitution, die zuständigen Ministerien, kommunale Verbände, sowie zwei Sexarbeiterinnen.